Gleichberechtigung

Die Ehe und Adoption für alle ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Die Einführung einer Elternzeit ist ein Muss, damit die Rollenbilder nicht von Geburt der Kinder an zementiert werden. Zudem fordere ich Individualbesteuerung und flächendeckende Tagesstrukturen. Zusammen mit Mitstreiter*innen lancierte ich 2019 WE/MEN – Männer für mehr Frauen im öffentlichen Diskurs (Tsüri Artikel vom 18.8.2019, NZZ Artikel vom 27.6.2020,  CNNMoney Switzerland Interview vom 17.7. 2020 oder Watson Interview vom 26.11.2020). Wir sagen: „Öffentliche Auftritte ohne Frauen? Ohne uns!“. Indem wir den positiven Dialog suchen, wollen wir gesellschaftliche Rollenbilder hinterfragen und Muster durchbrechen. Am TEDxLausanne Women 2019 unter dem Motto BOLD + BRILLIANT durfte ich über „WE/MEN – A movement for equal rights“ vor über 1’000 Personen sprechen (hier das Video). Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam – Frauen und Männer – stärker sind und in der Gleichberechtigung einen Schritt weiter kommen. Werde Teil der WE/MEN Bewegung!

(Foto: Esther Michel)

Klimapolitik

Wer sägt den Ast ab, auf dem er sitzt? Es braucht eine Balance zwischen Wirtschaft und Umwelt. Die Kinder und Jugendlichen auf der Strassse machen uns Politiker zurecht auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam. In der Stadt Zürich reichte die GLP zusammen mit der SP, den Grünen, der AL und der EVP einen Vorstoss ein, der das Ziel CO2-Austoss netto Null bis 2030 in der Verfassung verankern will. Auf nationaler Ebene lancierten die Grünliberalen die Klimastrategie «Cool down 2040». Die Schweiz muss international die Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernehmen – Hand in Hand mit Wirtschaft und Gesellschaft. Letztlich können wir alle einen Beitrag dazu leisten, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

(Foto: Esther Michel)

Schweiz und Europa

Mit dem EWR-Nein am 6. Dezember 1992 wurde ich politisiert: Als Christoph Blocher das Einjahresjubiläum auf dem Europaplatz in Luzern feierte, habe ich das erste Mal in meinem Leben demonstriert. Die in der Folge verhandelten bilateralen Verträge mit der EU sind die Basis des Wohlstands in der Schweiz. Gegen die sich wiederholenden Angriffe auf diese Verträge müssen sich die progressiv-liberalen Kräfte in der Schweiz – gemeinsam – wehren. Bundesrat und Parlament sollen alles daran setzen, dass ein institutionelles Rahmenabkommen mit der EU zügig unter Dach und Fach gebracht und dadurch die gute Beziehung der Schweiz mit der EU auf lange Frist gesichert werden kann.

(Foto: Esther Michel)

Innovation

Seit ich auf der Welt bin, fand die Entwicklung vom Commodore 64 zum Smartphone statt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung kommen Verwaltung und Politik nicht darum herum, zu experimentieren. Sei es mit vermehrtem Einbezug der Bevölkerung bei Entscheidfindungsprozessen von A bis Z oder mit neuen, dynamischeren Instrumenten in der Stadtentwicklung. In diesem Sinne lancierte ich 2017 zusammen mit Fraktionskollege Shaibal Roy meinen ersten Vorstoss, der ein Pilotprojekt zur Umnutzung des öffentlichen Raumes unter der Hardbrücke als Flaniermeile während den Sommermonaten verlangt. Dabei sollen die Quartier-Bevölkerung und die angrenzenden Unternehmen mittels partizipativem Verfahren miteinbezogen werden. Der Vorstoss wurde am 19.9.2018 vom Gemeinderat an den Stadtrat überwiesen und ich bin gespannt auf die Umsetzung.

(Foto: Esther Michel)

Zürich als international bedeutender Bildungs- und Wirtschaftsstandort muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung aktiv gestalten. Deshalb engagierte ich mich in der Gruppe Innovation des Zürcher Gemeinderates (NZZ-Artikel vom 25.7.2018). Und weil es Orte braucht, wo Startup- und etablierte Unternehmen Ideen austauschen und gemeinsam – nachhaltige – Produkte und Dienstleistungen schaffen, reichte ich im Februar 2019 einen Vorstoss ein, der vom Stadtrat verlangt, dass er sich für eine langfristig planbare Heimat des Impact Hub Zürich einsetzt. Auch bei der Umsetzung der Strategie Smart City Zürich müssen Unternehmen aktiv miteinbezogen werden, so dass Staat und Unternehmen – gemeinsam –  nachhaltige Lösungen für alle Zürcherinnen und Zürcher schaffen können. Sei es im Smart City Lab oder mit gegenseitigen Innovation Fellowships (siehe NZZ Artikel vom 24.7.2020).