Gleichberechtigung

Die Ehe und Adoption für alle sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Zudem ist die Einführung einer Elternzeit ein Muss, damit die Rollenbilder nicht von Geburt der Kinder an zementiert werden. Während die Ehe und Adoption für alle auf gutem Weg ist, scheint eine Elternzeit im Schweizer Parlament noch nicht mehrheitsfähig. Die Grünliberalen bleiben dran. Zusammen mit Mitstreiter*innen lancierte ich die Initiative WE/MEN – Männer für mehr Frauen* im öffentlichen Diskurs.  Wir sagen „Öffentliche Auftritte ohne Frauen*? Ohne uns“. Indem wir den positiven Dialog suchen, wollen wir gesellschaftliche Muster hinterfragen und durchbrechen.

(Foto: Esther Michel)

Schweiz und Europa

Mit dem EWR-Nein am 6. Dezember 1992 wurde ich politisiert: Als Christoph Blocher das Einjahresjubiläum auf dem Europaplatz in Luzern feierte, habe ich das erste Mal in meinem Leben demonstriert. Die in der Folge verhandelten bilateralen Verträge mit der EU sind die Basis des Wohlstands in der Schweiz. Gegen die sich wiederholenden Angriffe auf diese Verträge müssen sich die progressiv-liberalen Kräfte in der Schweiz – gemeinsam – wehren. Bundesrat und Parlament sollen alles daran setzen, dass ein institutionelles Rahmenabkommen mit der EU zügig unter Dach und Fach gebracht und dadurch die gute Beziehung der Schweiz mit der EU auf lange Frist gesichert werden kann.

(Foto: Esther Michel)

Klimaschutz

Wer sägt den Ast ab, auf dem er sitzt? Es braucht eine Balance zwischen Wirtschaft und Umwelt. Die Kinder und Jugendlichen auf der Strassse machen uns Politiker zurecht auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam. In der Stadt Zürich reichte die GLP zusammen mit der SP, den Grünen, der AL und der EVP einen Vorstoss ein, der das Ziel CO2-Austoss netto Null bis 2030 in der Verfassung verankern will. Auf nationaler Ebene lancierten die Grünliberalen die Klimastrategie «Cool down 2040». Die Schweiz muss international die Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernehmen – Hand in Hand mit Wirtschaft und Gesellschaft. Letztlich können wir alle einen Beitrag dazu leisten, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

(Foto: Esther Michel)

Innovation

Seit ich auf der Welt bin, fand die Entwicklung vom Commodore 64 zum Smartphone statt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung kommen Verwaltung und Politik nicht darum herum, zu experimentieren. Sei es mit vermehrtem Einbezug der Bevölkerung bei Entscheidfindungsprozessen von A bis Z oder mit neuen, dynamischeren Instrumenten in der Stadtentwicklung. In diesem Sinne lancierte ich 2017 zusammen mit Fraktionskollege Shaibal Roy meinen ersten Vorstoss, der ein Pilotprojekt zur Umnutzung des öffentlichen Raumes unter der Hardbrücke als Flaniermeile während den Sommermonaten verlangt. Dabei sollen die Quartier-Bevölkerung und die angrenzenden Unternehmen mittels partizipativem Verfahren miteinbezogen werden. Der Vorstoss wurde am 19.9.2018 vom Gemeinderat an den Stadtrat überwiesen und ich bin gespannt auf die Umsetzung.

(Foto: Esther Michel)

Zürich als international bedeutender Bildungs- und Wirtschaftsstandort muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung aktiv gestalten. Deshalb engagiere ich mich in der Gruppe Innovation des Zürcher Gemeinderates (NZZ-Artikel vom 25.7.2018). Und weil es Orte braucht, wo Startup- und etablierte Unternehmen Ideen austauschen und gemeinsam – nachhaltige – Produkte und Dienstleistungen schaffen, reichte ich im Februar 2019 einen Vorstoss ein, der vom Stadtrat verlangt, dass er sich für eine langfristig planbare Heimat des Impact Hub Zürich einsetzt.